Markt

Zinshausmarkt Hamburg 2018 Ertragsfaktoren über dem 35-Fachen erwartet

Zinshaus in Eimsbüttel: Die Faktoren auf dem Zinhausmarkt der Hansestadt dürften 2018 auf ein Rekordhoch von 36 klettern.

Der Immobiliendienstleister Grossmann & Berger hat den Hamburger Zinshausmarkt unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Der Maximal-Ertragsfaktor kletterte von 30 im Jahr 2016 auf 34 im Jahr 2017. Im kommenden Jahr erwarten die Analysten mit einem Maximal-Faktor von 36 einen neuen Rekord.


06.09.2017 um 10:39 Uhr
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Das Investmentgeschäft mit vermieteten Mehrfamilienhäusern, sogenannten Zinshäusern, in Hamburg boomt. Folglich legten die maßgeblichen Marktparameter, der erzielbare Ertragsfaktor und der durchschnittliche erzielbare Quadratmeter-Kaufpreis im Jahresvergleich deutlich zu. Der Maximal-Ertragsfaktor kletterte von 30 im Jahr 2016 auf 34 im Jahr 2017, heißt es vom Immobiliendienstleister Grossmann & Berger. „Durch das extreme Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot und die niedrigen Renditen bei anderen Investments werden die Preise für Zinshäuser in Hamburg auch im kommenden Jahr steigen. Mit einem Maximal-Faktor von 36 erwarten wir für 2018 ein neues Rekordhoch. Das wird Anleger jedoch nicht von weiteren Investments auf dem Hamburger Zinshausmarkt abhalten“, sagt Axel Steinbrinker, Geschäftsführer von Grossmann & Berger.

Die Maximal-Ertragsfaktoren in Höhe des 36-Fachen der Jahresnettokaltmiete lassen sich jedoch nur für Zinshäuser in absoluter Bestlage in den alsternahen Stadtteilen und der HafenCity erzielen. „Dort müssen Käufer aufgrund der sehr niedrigen Renditen mehr Eigenkapital einsetzen“, so Steinbrinker. „Vergleichsweise attraktive Renditen können sie momentan ausschließlich mit sogenannten Potenzial-Zinshäusern an dezentralen, weniger gesuchten Standorten erwirtschaften.“ Auch die Minimal-Ertragsfaktoren erhöhten sich, wenngleich nicht so stark wie die Maximal-Faktoren. 2016 betrugen sie das 17-Fache, 2017 das 18-Fache der Jahresnettokaltmiete. Für 2018 erwartet Grossmann & Berger einen Anstieg auf das 19-Fache. Minimal-Ertragsfaktoren werden beispielsweise für vermietete Wohnanlagen und Mehrfamilienhäuser in mäßigen Lagen südlich der Elbe aufgerufen.

 

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