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Teurer Hypothekenvergleich UBS zahlt 445 Millionen US-Dollar Entschädigung

Im Gegenzug zur Zahlung lässt die NCUA die Klage gegen die UBS nun fallen. Weitere Klagen der amerikanischen Behörde sind jedoch noch hängig.

Die Schweizer Großbank UBS muss für die Beilegung eines US-Immobilien-Rechtsstreits fast eine halbe Milliarde US-Dollar (etwa 485,85 Millionen Euro) an die National Credit Union Association (NCUA) zahlen. Dies geschieht im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch zweier Genossenschaftsbanken.


02.05.2017 um 09:39 Uhr
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Um die US-Hypotheken-Altlast weiter zu bereinigen, zahlt Schweizer Großbank UBS 445 Millionen US-Dollar (etwa 485,85 Millionen Euro) an die National Credit Union Association (NCUA). Die US-amerikanische Bundesbehörde hat der Großbank vorgeworfen, zwei Genossenschaftsbanken über Risiken von hypothekenbasierten Wertpapieren im Volumen von 1,15 Milliarden Dollar (etwa 1,255 Millarden Euro) in die Irre geführt zu haben. Die UBS hat sich in diesem Zusammenhang zur Zahlung einer Entschädigung entschieden, jedoch kein Fehlverhalten zugegeben.

Mit dieser Einigung könne die Bank eine weitere Altlast ausräumen, erklärte eine UBS-Sprecherin. Im vergangenen Jahr zahlte die Großbank schon eine Strafe von etwa 79 Millionen Dollar (etwa 86,2 Millionen Euro) für erlittene Verluste der US-Banken Soutwest und Members United. Im RMBS-Rechtsstreit mit dem US-Justizministerium stehe eine Einigung noch aus.

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