Investment

Studie von Sparda Deutsche zahlen im Schnitt 242.000 Euro für ein Eigenheim

In den Metropolen wie München sind die Wohnungen für das Investitionsvolumen in Höhe von 242.000 Euro mit 44 Quadratmeter am kleinsten.

Zwei Drittel der Deutschen finden, dass sich Wohneigentum grundsätzlich lohnt. Es leben jedoch nur 46 Prozent nach eigenen Angaben im Eigenheim - und das, obwohl sieben von zehn Regionen in Deutschland bezahlbar und wertstabil sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017", die vom Beratungsunternehmen Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) und dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) erstellt wurde.


20.03.2017 um 14:25 Uhr
Drucken
Kommentare

„Die Studie zeigt, dass in großen Teilen Deutschlands Wohneigentum erschwinglich ist. Umso wichtiger ist es, dass die Politik auch weiterhin den richtigen Rahmen für bezahlbaren Wohnraum setzt. Wir sehen momentan aber unterschiedliche Ansätze und vermissen Konsistenz", sagt Uwe Sterz, Vorstandsmitglied des Verbandes der Sparda-Banken. „Auf der einen Seite möchte sich der Bund stärker an der Länderaufgabe Wohnungsbau beteiligen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Auf der anderen Seite schlägt die Bundesregierung neue makroprudenzielle Maßnahmen vor, die die Baufinanzierung beträchtlich erschweren könnten."

Die Kernergebnisse

Große Bandbreite bei aktuellen Immobilienpreisen

Käufer investieren in Deutschland im Durchschnitt 242.000 Euro in eine Immobilie. Das sind etwa sechs Jahresnettoeinkommen eines deutschen Durchschnitthaushalts. Erschwingliche Immobilien sind im Mittel 126 Quadratmeter groß, in Metropolen allerdings nicht mehr als 100 Quadratmeter. Eine Immobilie wird in der Studie als erschwinglich definiert, wenn ihr Preis dem durchschnittlichen Investitionsvolumen, also 242.000 Euro, entspricht. Der Quadratmeter Eigenheim kostet in Deutschland im Mittel knapp 2.000 Euro.

Regional gibt es beträchtliche Unterschiede, wie viel Platz eine erschwingliche Immobilie bietet: In den Metropolen wie München sind die Wohnungen für das Investitionsvolumen in Höhe von 242.000 Euro mit 44 Quadratmeter am kleinsten. Erschwingliche Immobilien sind in Berlin (98 Quadratmeter) und Köln (88 Quadratmeter) sogar doppelt so groß wie in der bayrischen Landeshauptstadt. Unter den mittelgroßen Städten Deutschlands ist für 242.000 Euro die größte Wohnfläche im Osten Deutschlands in Chemnitz (261 Quadratmeter) erhältlich. Im Westen Deutschlands gibt es die größten erschwinglichen Wohnungen in Gelsenkirchen (190 Quadratmeter). In den günstigsten Landkreisen sind die Einfamilienhäuser im Durchschnitt überall größer als 200 Quadratmeter.

Seite 1 von 3
Diesen Artikel teilen

Newsletter

Newsletter
Die wichtigsten News in Ihrem Postfach
Kalender
Apr 13 2017 Retailer Meeting 20177. Jahrestreffen der Einzelhandelsspezialisten
Apr 26 2017 Temporäres Wohnen - Wohin entwickelt sich das Segment in Zukunft?
May 08 2017 Treffpunkt für Unternehmen und Kanzleianwälte5. Juristischer Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft
May 09 2017 Die Plattform für Unternehmens- und Kanzleianwälte5. Juristischer Jahresgipfel für die Immobilienwirtschaft
May 30 2017 2. Internationaler Gastroimmobilien- Kongress