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Proptech Innovation Award Green City Solutions ist innovativstes Proptech-Start-up der Welt

Liang Wu (in der Mitte), Mitgründer und IT-Leiter bei Green City Solutions, nahm den Preis entgegen.

Das Berliner Start-up Green City Solutions hat den ersten Platz und den Publikumspreis bei den Proptech Innovation Awards 2017 abgeräumt. Union Investment und das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) haben den Preis für die besten Proptech-Start-ups der Welt in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. DIE IMMOBILIE war Medienpartner.


18.05.2017 um 09:12 Uhr
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Green City Solutions aus Berlin überzeugte sowohl die Jury als auch das Publikum. Das 2014 gegründete Unternehmen gewann deshalb nicht nur den ersten Preis, sondern auch den Community Preis. Green City Solutions hat eine patentierte Lösung entwickelt, die moderne Internet-der-Dinge-Technologie (IoT) mit der natürlichen Fähigkeit spezieller Moos-Kulturen verknüpft und so große Mengen an CO2-Äquivalenten aus der Luft sehr effizient filtert. Der sogenannte „CityTree“ verfügt über die Umweltleistung von 275 herkömmlich gepflanzten urbanen Bäumen – benötigt hierfür allerdings lediglich 3 QUadratmeter Aufstellfläche. Aufgrund der IoT-Technologie, der Verwendung von Solarenergie und einem integrierten Wassertank werden nur wenige Stunden Wartungszeit pro Jahr benötigt.

Der zweite Preis ging an Architrave. Das ebenfalls aus Berlin stammende Start-up ist ein Anbieter von Dokumentenmanagement und Datenraumlösungen für die Immobilienbranche.

Neben dem Preisgeld in Gesamthöhe von 35.000 Euro dürfen sich die Sieger auch über einen Platz im GTEC Campus Lab freuen. Zu der kostenlosen Bürofläche erhalten die Start-ups auch Zugang zum GTEC-Netzwerk von Mentoren und Investoren und natürlich zu den GTEC-Partnern.

In das Thema Proptech führte Ragnar Lifthrasir, Gründer der International Blockchain Real Estate Association, ein. Er sprach über die Rolle von Blockchain im Immobiliengeschäft. Neben den Live-Pitches und der Preisverleihung wurde in einer Gesprächsrunde über die Veränderungen in der Immobilienbranche durch die Digitalisierung gesprochen. Dabei wurde klar, dass die Digitalisierung die Branche nicht nur ein wenig verändern, sondern revolutionieren wird. Der wichtigste Treiber dieser Revolution sind Daten und deren richtige Verwendung. Dazu sollte die klassische Industrie gemeinsam mit den neu entstehenden Unternehmen und weiteren Partnern wie Universitäten und Forschungsinstituten zusammenarbeiten. Auf dem Panel saßen Jörn Stobbe, Geschäftsführer von Union Investment Hamburg, Christian Schulz-Wulkow, Geschäftsführer von Ernst&Young Real Estate, Dirk Hecker, Geschäftsführer von Fraunhofer Allianz Big Data,  Wolfgang Schäfers, Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienmanagement an der IREBS, die alle auch Teil der Jury waren. Neben den oben genannten Panelteilnehmern waren das ausserdem Ron Hillmann, Geschäftsführer von BVP Berlin Venture Partners, Jan Thomas, Herausgeber des Start-up-Magazins Berlin Valley und Benjamin Rohé, Geschäftsführer des GTEC.

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