Thema Logistik

Logistikimmobilien-Seismograph Handel ist erneut die stärkste Nutzergruppe neuer Logistikimmobilien

Größter Nutznießer der Neuentwicklungen ist die Top-Region Berlin/Brandenburg, die mit rund 137.000 Quadratmetern an realisierten Projektentwicklungen nicht nur die Spitzenposition im aktuellen Jahresranking einnimmt, sondern bereits jetzt ihren Vorjahreswert von rund 121.000 Quadratmeter übertroffen hat.

Wie schon im Gesamtjahr 2016 ist der Handel auch im ersten Quartal 2017 die stärkste Nutzergruppe neu gebauter Logistikimmobilien. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die vom Beratungsunternehmen Logivest in Kooperation mit der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) herausgeben wird.


20.04.2017 um 16:45 Uhr
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Das erste Quartal im Jahr 2017 startet mit einem Neubauvolumen von rund 820.000 Quadratmetern und verweist damit auf eine weiterhin stabile Entwicklung des deutschen Logistikimmobilienmarktes. Das zeigt der aktuelle Logistikimmobilien-Seismograph, der vierteljährlich durch das Beratungsunternehmen Logivest in Kooperation mit der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) herausgeben wird.

Im Hinblick auf das vergangene Jahr mit mehr als 3,3 Millionen Quadratmeter erzielt die Neubaudynamik innerhalb der ersten drei Monate in 2017 bereits rund 25 Prozent des in 2016 erzielten Gesamtvolumens.

Neben der Neubauaktivität zeigt sich auch bei den Nutzergruppen ein stabiler Trend: Mit 43 Prozent ist der Handel weiterhin stärkste Nutzergruppe bei neu entstehenden Objekten. Damit kann der Handel seinen Anteil im Gesamtjahreszeitraum 2016 mit 36 Prozent noch einmal deutlich steigern und zählt seit Januar 2016 nun insgesamt rund 1,5 Millionen Quadratmeter Neubaufläche. Auf den reinen Onlinehandel entfallen dabei etwa 400.000 Quadratmeter Fläche. Die starke Entwicklung des Handels geht gleichermaßen zu Lasten der Logistikdienstleister, deren Anteil von 33 Prozent in 2016 auf 30 Prozent im ersten Quartal 2017 zurückgegangen ist und des Industriesektors. Dessen Anteil ist von 31 Prozent in 2016 auf 27 Prozent im ersten Quartal 2017 gesunken.

Berlin/Brandenburg klettert im Standortranking an die Spitze

Die Neuentwicklungen zu Beginn des Jahres 2017 fanden, wie dies bereits in den beiden vorhergehenden Quartalen der Fall war, mit einem Anteil von über 80 Prozent überwiegend in den etablierten Logistikregionen statt. Größter Nutznießer ist hierbei die Top-Region Berlin/Brandenburg, die mit rund 137.000 Quadratmetern an realisierten Projektentwicklungen nicht nur die Spitzenposition im aktuellen Jahresranking einnimmt, sondern bereits jetzt ihren Vorjahreswert von rund 121.000 Quadratmeter übertroffen hat. Dahinter folgt die Region Niederrhein mit aktuell rund 118.000 Quadratmeter Neubaufläche. Den dritten Platz im Ranking der dynamischsten deutschen Top-Logistikregionen im ersten Quartal 2017 belegt das Östliche Ruhrgebiet mit knapp 94.000 Quadratmeter.

Über den Logistikimmobilien-Seismographen:

Der Logistikimmobilien-Seismograph ist ein Service der Logivest GmbH in Form eines Newsletters, der einmal pro Quartal in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) herausgegeben wird. Durch die quartalsweise Erfassung aller in Deutschland umgesetzten Neubauprojekte von Logistikimmobilien gibt Logivest regelmäßig Auskunft über aktuelle Standorttrends. In jeder Ausgabe beleuchtet der Logistikimmobilien-Seismograph auch die Neubautätigkeit von Logistikimmobilien in einer speziellen Branche und zeigt so Entwicklungen auf.

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