Thema Finanzierung

Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise Hamburg bleibt die teuerste Region im Norden und Osten

Die Hansestadt Hamburg bleibt die kostspieligste Region im Norden und Osten. Immobilienkäufer investieren im Mittel 2.500 Euro pro Quadratmeter für Häuser und 3.693 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen.

Wenn es um den Kauf von Wohnimmobilien geht, bleibt Hamburg die kostspieligste Region im Norden und Osten Deutschlands. Während sich die Preisspanne für Häuser der Hauptstadt Berlin in den ersten Monaten des Jahres auf dem Niveau der vorigen Quartale bewegt, verschiebt sich die Spanne für Wohnungen deutlich nach oben. Das sind Ergebnisse der Datenanalyse Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI): Region Nord/Ost.


20.04.2017 um 16:15 Uhr
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Das Jahr 2017 macht dort weiter, wo 2016 aufgehört hat: Wohnimmobilien werden weiterhin deutlich teurer. Die vier von Dr. Klein im Trendindikator Immobilienpreise (DTI) untersuchten Metropolregionen im Norden und Osten Deutschlands zeigen für das erste Quartal kontinuierliche Preissteigerungen. Ausnahmen bestätigen die Regel: Wohnungen in Dresden sind geringfügig günstiger als im vorigen Quartal und Hannoveraner Häuser werden zwar teurer, aber nicht in dem Maße wie im Quartal zuvor.

Immobilien in Hannoveraner Region kosten über 13 Prozent mehr als im Vorjahresquartal

„Die Region Hannover hat erkannt, wie dringend neuer Wohnraum benötigt wird und ist mit der WohnBauInitiative auf einem guten Weg“, so Rainer Wilke, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hannover. „Wir sind optimistisch, dass die Maßnahmen greifen und der Markt sich mittelfristig entspannen wird.“ Momentan übersteige die Nachfrage das Angebot allerdings noch deutlich. Wie in anderen Großstädten gebe es auch in Hannover immer häufiger Bieterverfahren und Reservierungsgebühren. „Dennoch sollten sich Grundstücks- oder Wohnungskäufer auf keinen Fall unter Druck setzen lassen – weder zeitlich noch finanziell“, so Rainer Wilke weiter.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 kosten sowohl Ein- und Zweifamilienhäuser als auch Wohnungen über 13 Prozent mehr, verglichen mit Ende 2016 stiegen die Preise um 2,95 Prozent für Häuser und um 3,95 Prozent für Wohnungen. Die Mindestpreise und die Obergrenzen für die Quadratmeterpreise haben sich bei beiden Immobilienarten im letzten halben Jahr kaum verändert, aber die gemittelten Preise sind gestiegen. Durchschnittlich kostet ein Quadratmeter Haus in der niedersächsischen Metropolregion Anfang des Jahres 1.983 Euro, für Wohnungen zahlen Käufer einen Quadratmeterpreis von 2.181 Euro.

Hamburg: Medianpreis für Häuser erreicht die 2.500-Euro-Marke

Die Elbmetropole bleibt die kostspieligste Region im Norden und Osten. Immobilienkäufer investieren im Mittel 2.500 Euro pro Quadratmeter für Häuser und 3.693 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen. Der höchste im ersten Quartal gezahlte Quadratmeterpreis für ein Ein- oder Zweifamilienhaus beläuft sich auf 11.520 Euro, die teuerste Wohnung wechselt für 11.475 Euro pro Quadratmeter den Besitzer. Die Preissteigerung beträgt im Vergleich zum Vorquartal für beide Immobilienarten weniger als drei Prozent (Häuser: 2,94 Prozent, Wohnungen: 2,38 Prozent). Wesentlich deutlicher fällt die Steigerung im Jahresvergleich aus: In Bezug auf den Vorjahreszeitraum sind die Preise um 9,53 Prozent (Wohnungen) beziehungsweise 6,53 Prozent (Häuser) höher.

Preisspanne für Eigentumswohnungen in Berlin geht nach oben

Während sich die Preisspanne für Häuser der Metropolregion Berlin in den ersten Monaten des Jahres auf dem Niveau der vorigen Quartale bewegt (508 bis 9.000 Euro pro Quadratmeter), verschiebt sich die Spanne für Wohnungen deutlich nach oben: Keine Wohnung kostet weniger als 901 Euro pro Quadratmeter – die teuerste schlägt mit 3.586 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Eigentumswohnungen verzeichnen eine Steigerung von knapp über vier Prozent im Vergleich zu Ende 2016 und von 9,38 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Ähnlich entwickeln sich die Kaufpreise für Häuser: Hier lässt sich ein Preisanstieg von 4,01 Prozent zum Vorquartal feststellen und von 10,6 Prozent zum ersten Quartal 2016. Der Medianpreis für Häuser beträgt 2.300 Euro pro Quadratmeter, für Wohnungen 3.288 Euro pro Quadratmeter.

Dresdner Wohnungen etwas günstiger

Die Wohnungspreise in der Region in und um Dresden sinken um 1,12 Prozent und sind damit zum fünften Mal innerhalb der letzten zwei Jahre leicht rückläufig. Der Medianpreis beträgt 2.147 Euro pro Quadratmeter – damit sind die Wohnungen hier im Mittel etwas günstiger als in Hannover. Ein- und Zweifamilienhäuser steigen wieder im Preis: um 2,28 Prozent zum Vorquartal und um 7,51 Prozent zu den ersten Monaten in 2016. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 515 Euro pro Quadratmeter und 4.813 Euro pro Quadratmeter und der Medianpreis beträgt 2.147 Euro pro Quadratmeter – damit liegt er knapp über dem gemittelten Hannoveraner Hauspreis.


Regionalanalyse Metropolregion Hamburg

Eigentumswohnungen  

 Quartal 

 Medianpreis (Alt-, Neubau) 

 Preisspanne 

 Indexwert 

 Vergleich zum Vorquartal 

 Vergleich zum Vorjahresquartal 

 Q1/2017 

 3.693 €/qm

 1.094 €/qm – 11.475 €/qm 

 163,94

 +2,38%

 +6,53%

Ein- und Zweifamilienhäuser

 Quartal 

 Medianpreis (Alt-, Neubau) 

 Preisspanne

 Indexwert 

 Vergleich zum Vorquartal 

 Vergleich zum Vorjahresquartal 

 Q1/2017 

 2.500 €/qm

 544 €/qm – 11.520 €/qm 

 141,49

 +2,94%

 +9,53%
 

 

Regionalanalyse Metropolregion Hannover

Eigentumswohnungen                               

 Quartal 

 Medianpreis (Alt-, Neubau) 

 Preisspanne

 Indexwert 

 Vergleich zum Vorquartal 

 Vergleich zum Vorjahresquartal 

 Q1/2017 

 2.181 €/qm

 729 €/qm – 6.005 €/qm 

 168,61

 +3,95%

 +13,94%

Ein- und Zweifamilienhäuser

 Quartal 

 Medianpreis (Alt-, Neubau) 

 Preisspanne

 Indexwert 

 Vergleich zum Vorquartal 

 Vergleich zum Vorjahresquartal 

 Q1/2017 

 1.983 €/qm

 521 €/qm – 4.531 €/qm 

 136,86

 +2,95%

 +13,61%
 


Regionalanalyse Metropolregion Berlin

Eigentumswohnungen                         

 Quartal 

 Medianpreis (Alt-, Neubau) 

 Preisspanne

 Indexwert 

 Vergleich zum Vorquartal 

 Vergleich zum Vorjahresquartal 

 Q1/2017 

 3.288 €/qm

 901 €/qm – 13.586 €/qm 

 175,73

 +4,03%

 +9,38%

Ein- und Zweifamilienhäuser

 Quartal 

 Medianpreis (Alt-, Neubau) 

 Preisspanne

 Indexwert 

 Vergleich zum Vorquartal 

 Vergleich zum Vorjahresquartal 

 Q1/2017 

 2.300 €/qm

 508 €/qm – 9.000 €/qm 

 151,41

 +4,01%

 +10,60%


Regionalanalyse Metropolregion Dresden

Eigentumswohnungen                               

 Quartal 

 Medianpreis (Alt-, Neubau) 

 Preisspanne

 Indexwert 

 Vergleich zum Vorquartal 

 Vergleich zum Vorjahresquartal 

 Q1/2017 

 2.147 €/qm

 522 €/qm – 4.800 €/qm 

 136,44

 -1,12%

 +1,37%

Ein- und Zweifamilienhäuser

 Quartal 

 Medianpreis (Alt-, Neubau) 

 Preisspanne

 Indexwert 

 Vergleich zum Vorquartal 

 Vergleich zum Vorjahresquartal 

 Q1/2017 

 2.095 €/qm

 515 €/qm – 4.813 €/qm 

 146,24

 +2,28%

 +7,51%


 

 

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