Investment

Analyse von PGIM Real Estate „Das goldene Zeitalter der Immobilienbranche geht zu Ende“

Ein Drittel des weltweiten Investitionskapitals fließt in nur acht Top-Weltstädte: Los Angeles (im Bild), New York, Los Angeles, San Francisco, Washington, London, Paris, Hong Kong und Tokyo.

Während sich die Anleger seit 2010 weitgehend darauf konzentrieren, ihr Kapital in Core Assets in den Primärmärkten zu investieren, beginnen sie nun, nach Märkten mit attraktiveren Renditen und stärkeren Wachstumschancen zu streben. Das ist das Ergebnis einer Analyse von PGIM Real Estate.


28.06.2017 um 14:48 Uhr
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Das goldene Zeitalter der Immobilienbranche mit ihren hohen Renditen zu Ende geht, müssen die Anleger ihre Strategien erweitern, um attraktive Einkommensströme und Wachstumsquellen zu finden, damit sie ihre hohen Erträge erzielen können. Das stellt PGIM Real Estate in seinem Global Outlook fest.

Seit 2010 konzentrieren sich die Anleger weitgehend auf Kernkompetenzen in den Primärmärkten und vermeiden die riskanten Investitionen, die zur Finanzkrise beigetragen haben. Diese Tendenz hat dazu geführt, dass ein Drittel des weltweiten Investitionskapitals in nur acht Top-Weltstädte London, Paris, Hong Kong, Tokyo, New York, Los Angeles, San Francisco and Washington fließt.

Aber da die Core-Immobilien in diesen Top-Märkten teurer werden und die Anleger zunehmend steigende Zinsen sowie das mögliche Platzen der Immobilienblase befürchten, pausieren viele von ihnen und überdenken ihre Strategien. Dieser Trend spiegelt sich in einem Rückgang des Transaktionsvolumens im Jahr 2016 und Anfang 2017 in den USA, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum wider.

„Eine weitere Renditeverschiebung ist unwahrscheinlich, da die Zinsen aus historisch niedrigem Niveau steigen, ist eine Periode geringerer Renditen wahrscheinlich", so der Bericht. „Die Leistung in den kommenden Jahren könnte ganz anders aussehen als die jüngere Vergangenheit, der noch die globale Finanzkrise nachlastete.“

Trotz eines langesamen Starts in das Jahr, bleibt PGIM‘s Blick in die Zukunft positiv. Angesichts der verminderten Eigentumsrenditen in den USA, der größeren Gewissheit hinsichtlich Trumps Agenda und dem anhaltenden Wirtschaftswachstum in den Staaten, beginnt das Investorenkapital, auf Märkte mit attraktiveren Renditen und besseren Wachstumschancen abzuzielen.

„Die Anleger werden mehr Risiko hinsichtlich der Immobilienlage eingehen, um höhere Renditen zu erzielen", sagte Peter Hayes, Globaler Leiter der Investmentforschung bei PGIM Real Estate.

PGIM hat drei verschiedene Gruppen an Investitionsmöglichkeiten ausgemacht: Wachstumsgetrieben („growth-driven“), wie beispielsweise Value-add Asset Management oder Sanierung; wertgetrieben („value-driven“), die auf höhere Erträge auf Sekundärmärkten abzielen; Und strukturelle Trends („structural trends“), einschließlich Alternativen und Schwellenmärkte.

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