Thema Private Equity

Analyse von Knight Frank London ist die Metropole der Superreichen

London bleibt weiterhin anziehend, trotz der Brexit-Absichten.

Die britische Hauptstadt London bleibt anziehend für Superreiche, trotz der Brexit-Absichten: Die Metropole an der Themse landet auf dem ersten Platz des City Wealth Index von Knight Frank, knapp vor New York mit Top-Werten bei Investments und Konnektivität.


01.03.2017 um 11:36 Uhr
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London ist die weltweit wichtigste Stadt für die Superreichen. Die britische Hauptstadt hat somit Welt-Metropolen wie New York, Hongkong und Shanghai abgehängt und ist die einzige europäische Stadt in den Top Ten. Knight Frank analysiert Metropolen anhand von Kategorien wie Reichtum, Investitionen, Konnektivität und zukünftiger Reichtum, um die Städte der Ultra-Reichen auszumachen. Bei dieser Methodik landet London auf dem ersten Platz, knapp vor New York mit Top-Werten bei Investments und Konnektivität. Während die US-Metropole bei aktuellem und zukünftigem Reichtum punktet.

Die Zahl der Hochvermögenden (Individuen mit einem Vermögen von mindestens 30 Millionen US-Dollar), die in London wohnen, wird voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahrzehnts um 30 Prozent auf 6.058 ansteigen. Die Stadt bleibt also weiterhin anziehend, trotz der britischen Brexit-Absichten. Und trotz eines achtzig-prozentigen Einbruchs in den Anträgen auf Investor-Visa im vergangenen Jahr, da die Regierung Anti-Geldwäsche-Kontrollen im Jahr 2014 eingeführt hat.

„Wenn wir in die Zukunft schauen, dann wird die Spitze wohl unter den asiatischen und nordamerikanischen Städten ausgemacht“, so Liam Bailey, Leiter der globalen Forschung bei Knight Frank. „Die dritt- und viertgrößte Konzentration von Vermögen findet sich in Hong Kong und San Franzisco. Jedoch werden diese Metropolen wohl bald durch die steigenden Vermögen von Singapur, Shanghai und Peking überholt. In diesen Städten wird erwartet, dass der Anteil der Reichen innerhalb des nächsten Jahrzehntes enorm wachsen wird.“

Die Zahl der Hochvermögenden steigt weltweit. 2016 lag sie bei 193.000, bis 2026 soll sie bei 275.000 liegen. Einer der Hauptgründe für diese Entwicklung ist die Zunahme von Individuen, die ihren Reichtum durch Investitionen aufbauen sowie die Gewinne der Aktienmärkte. Den größten Sprung in der Entwicklung haben Länder wie Vietnam, Sri Lanka, Indien und China gemacht.

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