Thema Logistik

Studie von Colliers International Die wichtigsten Treiber im europäischen Logistikmarkt

Versandzentrum von Amazon in Leipzig. In Zukunft könnte das Unternehmen auch Logistikdienstleistungen für externe Parteien anbieten und seinen Logistikpartnern so Marktanteile streitig machen.

Aufgrund des zunehmenden Onlinehandels ist die Paketzustellung eines der am schnellsten wachsenden Segmente der Logistikbranche. Globale Onlinehändler wie Amazon und Alibaba sind eine potenzielle Bedrohung für Logistikdienstleister. Andere Teile der Lieferkette, wie Reedereien und Speditionen, stehen angesichts technologischer Neuerungen und zyklischer/struktureller Faktoren vor Herausforderungen. Das sind Ergebnisse einer Studie von Colliers International.


15.05.2017 um 10:48 Uhr
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Das Wachstum des Onlinehandels, technologische Veränderungen und andere zyklische und strukturelle Faktoren, wie die Krise der Schifffahrtsindustrie, beeinflussen die logistischen Lieferketten und haben hohe Auswirkungen auf Portfolien im Bereich der Industrieimmobilien. Das sind Ergebnisse der neuen Studie „Supply Chain Disruptors: EMEA Q2 2017“ von Colliers International.

Globaler, grenzübergreifender Onlinehandel

Wächst der Onlinehandel im aktuellen Tempo weiter, könnte er bis 2020 5,4 Billionen US-Dollar erreichen – mehr als das britische und französische BIP zusammen. Daraus ergeben sich positive Wachstumsimpulse für die Logistikbranche. Zudem treibt es den Markt für Logistikimmobilien voran, da der Bedarf an Lagerflächen und Logistikdienstleistungen angesichts der steigenden Paketzahlen weiter zunimmt.

Insbesondere der grenzübergreifende Onlinehandel befindet sich im Aufwind: Bis 2020 werden voraussichtlich 45 Prozent der Onlinebestellungen aus dem Ausland bezogen. Dies ist eine Vervierfachung gegenüber 2014. Dank der Onlineriesen wie Amazon und Alibaba sind auch kleinere Anbieter immer stärker in diesen weltweiten Handel involviert. Das schafft zusätzliche Nachfrage für Logistikkapazitäten beziehungsweise -flächen und erfordert neue Ansätze, um die immer vielfältigeren Produkte und die immer kleiner werdenden Stückzahlen bewältigen zu können.

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