Investment

Analyse von Catella Investoren bevorzugen Budget- und Luxushotels

Hotel Adlon in Berlin: Deutschland ist mit einem Transaktionsvolumen von 4,4 Milliarden Euro im vergangenen Jahr der beliebteste europäische Investitionsstandort für Hotelimmobilien, gefolgt von Großbritannien.

Rund 17,8 Milliarden Euro wurden allein 2016 in die Anlageklasse Hotel investiert. In den vergangen Jahren sind die Budget- und Luxushotels zunehmend in den Fokus der Investoren gerückt. Das sind Ergebnisse der Analyse „Der Europäische Hotelmarkt“ von Catella.


17.05.2017 um 14:34 Uhr
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Die sich zunehmend etablierende Anlageklasse Hotel bildet im strukturell wachsenden Gesamtmarkt Tourismus einen zunehmend wichtigeren Bestandteil der Portfolio-Streuung und gerät so immer stärker in den Investitionsfokus. Deutschland ist mit einem Transaktionsvolumen von 4,4 Milliarden Euro im vergangenen Jahr der beliebteste europäische Investitionsstandort für Hotelimmobilien, gefolgt von Großbritannien. Von den 17,8 Milliarden Euro europäischen Transaktionsvolumina entfallen 10,6 Milliarden Euro auf Single Asset Deals.

„Allerdings gehen wir davon aus, dass aufgrund der systembedingten hohen Intransparenz des Marktes auf Basis der Einzeldeals die Transaktionsvolumina bei einzelnen Ländern deutlich darüber liegen“, sagt Thomas Beyerle, Gruppenleiter Forschung bei Catella die Herausforderungen des semitransparenten Marktes. Beyerle weiter: „Zum einen existiert kein einheitliches Zertifizierungssystem für Hotels in Europa – dies macht Vergleiche über den Landesstandard hinaus sehr schwierig, zum anderen entziehen sich etliche der neuen Anbieter bewusst einer solchen Klassifikation gemäß dem Motto: Wir sind die Benchmark inklusive coolem Brand“

Auch die Buchungsportale, sogenannte OTAs (Online Travel Agencies), ergänzt durch sogenannte Metasuchmaschinen, entscheiden bereits heute über Wohl und Wehe bei der Auslastungsrate beziehungsweise dem wirtschaftlichen Erfolg. Allerdings sieht Catella Research durch sogenannten „Sharing-Portale“ noch keine allzu große disruptive Gefahr für den Hotelmarkt ausgehen.

Generell ist festzuhalten, dass in fast allen Ländern positive Wachstumserträge generiert werden. Besonders davon profitieren werden Spanien, Deutschland, Österreich, Irland und Schweden. Dabei werden Budget- sowie Luxushotels die investorenfreundlichsten Hoteltypen mit den höchsten Erträgen und besten Zukunftsaussichten sein.

Der komplette Catella Market Tracker „Der Europäische Hotelmarkt ” ist hier als PDF verfügbar.

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