Thema Asset Management

Fondsgesellschaften Netto-Vermögen in Immobilienfonds von 161,5 Milliarden Euro verwaltet

Bei den Publikumsfonds liegt mit 57 Prozent weiterhin der Schwerpunkt auf Büro und Praxis, gefolgt von Handel und Gastronomie mit 25 Prozent.

Ende Mai 2017 haben Fondsgesellschaften ein Netto-Vermögen in Immobilienfonds von 161,5 Milliarden Euro verwaltet. Eine Auswertung der offenen Immobilienfonds zeigt, dass Spezialfonds und Publikumsfonds den Anteil von Büro und Praxisräumen in den letzten beiden Jahren reduziert und dafür mehr auf Handel und Gastronomie gesetzt haben. Das ist das Ergebnis einer Analyse des BVI.


13.07.2017 um 14:43 Uhr
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Investmentfonds flossen im Mai 2017 netto 19 Milliarden Euro zu. Davon entfallen 10,9 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 7,8 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds und 0,3 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds. Aus freien Mandaten zogen institutionelle Anleger 1,3 Milliarden Euro ab. Seit Jahresbeginn summiert sich das Neugeschäft auf 71,9 Milliarden Euro. Ende Mai verwaltete die deutsche Fondsbranche ein Vermögen von 2,9 Billionen Euro.

Immobilienfonds: Weniger Büro, mehr Handel und Gastronomie

Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende Mai ein Netto-Vermögen in Immobilienfonds von 161,5 Milliarden Euro. Davon entfallen 88,4 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, 70,6 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 1,4 Milliarden Euro auf geschlossene Publikumsfonds und 1,1 Milliarden Euro auf geschlossene Spezialfonds. Eine Auswertung der offenen Immobilienfonds zeigt, dass Spezialfonds und Publikumsfonds den Anteil von Büro und Praxisräumen in den letzten beiden Jahren reduziert und dafür mehr auf Handel und Gastronomie gesetzt haben. Bei den Publikumsfonds liegt mit 57 Prozent weiterhin der Schwerpunkt auf Büro und Praxis, gefolgt von Handel und Gastronomie mit 25 Prozent. Auf dem dritten Platz liegen Hotels. Ihr Anteil stieg von 4 Prozent auf 7 Prozent. Bei den Spezialfonds entfallen 38 Prozent auf Büro und Praxis sowie 30 Prozent auf Handel und Gastronomie. Wohnimmobilien haben ihren Anteil von 6 Prozent auf 9 Prozent ausgebaut.

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